Культура

Мастерскую художника‑скульптора Вячеслава Потапина можно посетить в режиме онлайн

24 . 06 . 2020

Нижегородский туристско-информационный центр презентовал десятый выпуск в рамках проекта #ОткройНижний. На этот раз видеоролик посвящен мастерской известного художника-скульптора Вячеслава Потапина. 

Вячеслав Михайлович – член союза художников России, про него неоднократно снимались фильмы, он дважды лауреат премии Нижнего Новгорода, а его работы вошли в коллекции лучших музеев России: это и Третьяковская галерея, и Орловский музей изобразительных искусств, и, конечно, Нижегородский художественный музей. 

Зрители побывают в мастерской, где были созданы работы, украсившие наш город – скульптура «Мать», «Муза Талия» для театра «Комедия», памятник патриарху Сергию Страгородскому в Арзамасе. 

Онлайн-экскурсии по необычным достопримечательностям региона, которые сложно или практически невозможно посетить, публикуют еженедельно на YouTube-канале Visit Nizhny, а также в его социальных сетях (Instagram, Facebook, ВКонтакте).

Отметим, проект виртуальных путешествий «#ОткройНижний» стартовал 21 апреля. Ранее онлайн-экскурсии были посвящены пакгаузам на Стрелке, стадиону «Нижний Новгород», чайной «Столбы», Нижегородскому острогу, палатам Пушникова, Ромодановскому вокзалу, заводу «Красное Сормово» и Царском павильону. Восемь выпусков проекта набрали более 250 тыс. просмотров.

Напомним, губернатор Нижегородской области Глеб Никитин подчеркнул, что образовательный контент стал важным составляющим культурных онлайн-проектов региона. «Теперь у нижегородцев появилось еще больше возможностей для всестороннего развития своих детей», — добавил глава региона. 

Potschtovy Sjesd ist den Einwohnern von Nischni Nowgorod nicht nur durch das Kaschirin-Haus (das Museum, das Alexei Maximowitsch Gorki gewidmet ist) bekannt, sondern auch durch das Gebäude Nr.19 – die Werkstatt des Künstlers Wjatscheslaw Miсhailowitsch Potapin.

Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und hat das Kolorit jener Epoche bis heute behalten. Im Hinterhof sind alte Pflastersteine und Fensterrahmenwerke zu sehen. Das Haus wurde von einem Kaufmann bewohnt, der Kolonialwaren verkaufte (Tee, Kaffee, Gewürze). Das Untergeschoß wurde für die Diener bestimmt, die Familie des Kaufmanns wohnte im ersten Stock.

Nach der Revolution 1917 verließ der Kaufmann mit seiner Familie das Land, das Gebäude wurde bis Mitte der 1970-er Jahre als eine große Gemeinschaftswohnung benutzt und fast bis Ende der 1980-er Jahre war es unbewohnt und veralterte.

Nach dem Beschluss der Stadtverwaltung wurde das Gebäude 1987 der Kunstwerkstatt von Wjatscheslaw Miсhailowitsch Potapin übergeben, der gerade auf der Suche nach so einem Raum war. Der Künstler hat große Erneuerungsarbeiten im Gebäude gemacht und es in eine Galerie verwandelt. Das Obergeschoß wurde etwa abgebaut, damit die Werkstatt Oberlicht hatte. Auch andere Räume wurden umgebaut. Außerdem wurden alte halbzerstörte Öfen weggebracht.

Wjatscheslaw Miсhailowitsch Potapin studierte am Staatlichen Surikow-Kunstinstitut in Moskau und nach dem Abschluss wohnte und arbeitete er in Orjol. Nachdem er nach Nischni Nowgorod umgezogen war, ging er hier in seinem Werk weiter. Seit 1972 ist Wjatscheslaw Miсhailowitsch Mitglied des Künstlervereins und Teilnehmer allrussischer und internationaler Symposien und Ausstellungen, über ihn wurden mehrere Dokumentarfilme gedreht, zweimal wurde er zum Nischni-Nowgorod-Preisträger, seine Werke sind in den besten Museen Russlands zu sehen: in der Tretjakow-Galerie in Moskau, im Kunstmuseum in Orjol und selbstverständlich im Kunstmuseum in Nischni Nowgorod. Einige Werke sind in Privatsammlungen im Ausland.

Wjatscheslaw Miсhailowitsch arbeitet im Bereich Kleinstplastik und Monumentalskulptur. In dieser Werkstatt wurden die in der Stadt bekannten Werke geschaffen: die Skulptur “Thalia”, die am Komödie-Theater steht, “Mutter” und ein berühmtes Sergius-Stragorodski-Denkmal in Arsamas.

Die Werkstatt ist voller Kompositionen und Skulpturen des Meisters. Unter ihnen sind Porträts und Figuren seiner Freunde, Verwandten und Bekannten, die er sein ganzes Leben kennt. Hier gibt es viele figurale Kompositionen aus Bronze, Holz und Stein. Zum Beispiel, ein bekanntes Werk, das seinem Vater gewidmet ist, der im ersten Jahr des Zweiten Weltkriegs gefallen ist: “Abschied vom Vater. 1941”. Einen besonderen Platz im Schaffen von Wjatscheslaw Miсhailowitsch nimmt eine Gruppe von Werken ein, die nach seinem Besuch des Solowezki-Klosters und der Anserski-Insel geschaffen wurden. Das sind “Nikolaus der Wundertäter”, “Der Heilige Jeleasar Anserski”, “Pietà” und “Eva”. Die Vortragsweise des Künstlers zeichnet sich durch Vertrautheit, Ausdruckskraft und ein feines Gefühl für Bildhauerkunst aus.

Besondere Erwähnung verdienen die sogenannten Kabinettskulpturen. In der Regel sind das kleine Werke aus Bronze, mit denen Häuser, Wohnungen oder Büros geschmückt und die geschenkt werden können.

Natürlich ist es keine gewöhnliche Werkstatt, es ist eine Galerie-Werkstatt, in der der bekannte Künstler Wjatscheslaw Miсhailowitsch Potapin aus Nischni Nowgorod sein Schaffen fortsetzt und die eine wichtige Kulturkomponente von Nischni Nowgorod ist.

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